Horst Hansen Trio

Foto: Lau­ra Thomas

Durch eine far­ben­fro­he Fuß­be­de­ckung und einen unver­wech­sel­ba­ren modi­schen Schick wird dem Publi­kum bereits vor Erklin­gen des ers­ten Tons ein Anblick gebo­ten, den es so schnell nicht ver­ges­sen wird. Was nun folgt sind facet­ten­rei­che, eigen­wil­li­ge Inter­pre­ta­tio­nen des moder­nen Jazz. Hier­bei schreckt das Kre­fel­der Horst Han­sen Trio nicht davor zurück, sich der Sti­lis­tik ver- schie­de­ner Gen­res (u.a. Fusi­on, Hip Hop, Drum&Bass) zu bedie­nen. Ihre Musik ist ehr­lich und nicht ver­kopft. Ein­ge­ses­se­ne Vor­stel­lun­gen wer­den über Bord gewor­fen um Platz für groo­vi­ge Rhyth­men, wil­de Takt­wech­sel und ener­ge­ti­sche Impro­vi­sa­tio­nen zu schaf­fen. Dadurch zieht die Show nicht nur ein­ge­fleisch­te Jazz­fans in ihren Bann, son­dern begeis­tert auch ein Publi­kum über Jazz­gren­zen hin­aus – Hef­ti­ger Über­jazz eben.Nach fast zehn­jäh­ri­gem Band­be­stehen mit zahl­reich Kon­zer­ten wie dem XJazz Fes­ti­val Ber­lin, der Düs­sel­dor­fer Jazz­ral­ly, den Lever­ku­se­ner Jazz­ta­gen (Future Sounds), dem Jazz­fes­ti­val Moers, dem Jazz­fes­ti­val Frei­burg, dem Kul­tur­zelt Kas­sel u.v.m. wird im Früh­jahr 2020 das zwei­te Stu- dio­al­bum der Band erschei­nen. Die Band wid­met sich im neu­en Album dem Schaf­fen ihres Na- mens­ge­bers, dem ehe­ma­li­gen Kre­fel­der Jazz­mu­si­ker Horst Han­sen. Moog­syn­the­si­zer und trei­ben­de Drum-Beats erzäh­len von Mei­len­stei­nen, wie der wag­hal­si­gen Schwe­den­rei­se Horst Han­sens. Swin­gen­de Bebo­pli­nes ent­füh­ren den Hörer in die pul­sie­ren­de Düs­sel­dor­fer Knei­pen- sze­ne der 60er Jah­re. Blä­ser­fan­fa­ren fei­ern sei­ne gro­ßen Erfol­ge, wie den zwei­ten Platz beim Schlag­zeug-Wett­be­werb 1962 in Düs­sel­dorf-Rath, von des­sen Glanz die Band noch heu­te zehrt – Hef­ti­ger Über­jazz eben.

Zur Web­site